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Ein Bad Driburger Unternehmen gegen den Kassen-Bon Papierwahn

Ein Bad Driburger Unternehmen gegen den Kassen-Bon Papierwahn

Lernen mal ganz anders…

Der deutsche Schulpreis ging 2019 an die Schule ohne Lehrer in Wutöschingen. Der Ansatz heisst: Eigeninitiative statt Fremdsteuerung. Dabei gingen sie ganz andere Trotzdem gilt die Dorfschule als eine der besten hierzulande

Das Leitbild der Schule 

Das Leitbild ist die Grundlage unseres Miteinanders und gilt für alle am Schulleben Beteiligten in gleichem Maße.

  1. Wir gehen respektvoll mit Mensch, Tier und Material um.
  2. Wir tun alles dafür, dass jeder von uns selbständig lernen kann.
  3. Jeder von uns hilft mit, die Umgebung so zu gestalten, dass wir uns wohl fühlen. 
  4. Mit dem Herzen dabei.

Lernen 3.0

Die Alemannenschule setzt sich zum Ziel, jedem Lernpartner einen individuellen Lernweg zu ermöglichen und ersetzt das „7-G-Modell“ (Alle gleichaltrigen Kinder sollen beim gleichen Lehrer mit dem gleichen Lehrmittel im gleichen Tempo das gleiche Ziel zur gleichen Zeit gleich gut erreichen) durch ein „V-8-Begleitung“ (Auf vielfältigen Wegen mit vielfältigen Menschen an vielfältigen Orten zu vielfältigsten Zeiten mit vielfältigen Materialen in vielfältigen Schritten mit vielfältigen Ideen in vielfältigen Rhythmen zu gemeinsamen Zielen).

Kooperatives Lernen

Im traditionellen Rollenverständnis der Lehrkräfte werden die Schülerinnen und Schüler als „Wissenskonsumenten“ betrachtet, während die Lehrer/-innen das Wissen vermitteln. Diese Auffassung wird inzwischen von der Sichtweise abgelöst, dass die Schule förderliche soziale Lernangebote schaffen muss, in denen Schüler/-innen kooperieren und zusammenarbeiten können, um Wissen aufzubauen und Aufgaben oder Schwierigkeiten zu lösen. Der Erfolg solcher Ansätze hängt davon ab, inwieweit ein gemeinschaftliches und kooperatives Unterrichtsumfeld entsteht. Hier sind die Schüler/-innen dazu angehalten, eine aktivere Rolle im Lernprozess einzunehmen, und den Lehrern/-innen kommt die Aufgabe zu, ein prozessunterstützendes Lernumfeld zu schaffen.

Kooperatives Lernen ist demnach eine Unterrichtsform, die verlässlich die Schüleraktivitäten im Unterricht steigert und die Team- und Kooperationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler nachhaltig fördert.

Dies wird durch ständig wechselnde Arbeitsgruppen, sehr strukturierte Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit sowie eine gezielte Mitverantwortung der Schülerinnen und Schüler an der Ergebnissicherung, durch geeignete Präsentationsformen erreicht.

Kooperatives Lernen bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler gemeinsam aber auch allein arbeiten. Kooperatives Lernen schließt abwechslungsreiche Methoden und Unterrichtsformen ein (Lehrer/-innenvortrag, Film, Experiment uvm.). Beim Kooperativen Lernen geht es nicht um Gruppenarbeit im Gegensatz zur Einzelarbeit oder Frontalunterricht. Ziel ist die Aktivierung der Schülerschaft. Daher steht die Konzeption des Kooperativen Lernens für die Integration all dieser Unterrichtsformen in den Unterrichtsalltag.

Es entwickeln sich nicht nur die Sozialkompetenz der Schüler/-innen, sondern darüber hinaus auch ihre methodischen und fachlichen Fähigkeiten. Nicht zuletzt steigern sie auch ihr Selbstwertgefühl und das Selbstmanagement. Des Weiteren können Schülerinnen und Schüler an der Entwicklung von Unterrichtsplänen und Maßnahmen in der Klasse beteiligt werden und ihre Kommunikationsfertigkeit trainieren.

Wenn das Kooperative Lernen umgesetzt werden soll, muss nicht der komplette Unterricht umgestellt werden. Es lässt sich problemlos in Ihren bisherigen Unterricht integrieren.

Kooperatives Lernen kann der Lehrkraft Entlastung bringen. Das Grundprinzip führt dazu, dass die Phasen, in denen die Schülerinnen und Schüler selbständig lernen, länger werden und Verantwortung für die Gruppenmitglieder übernehmen.

Quellen: Landesinstitut für Bildung Bremen, Peter Fratton

www.www.alemannenschule-wutoeschingen.de

Ein Bad Driburger Unternehmen gegen den Kassen-Bon Papierwahn

Ein Bad Driburger Unternehmen gegen den Kassen-Bon Papierwahn

Die Bon Pflicht hat schon vor ihrer Einführung zu heftigen Diskussionen geführt. Vor allen Dingen trifft es die Bäckereien am härtesten, die nun für Kleinstbeträge viel Papiermüll produzieren müssen. Da die ellenlangen Kassenzettel bei jedem Brötchen-Kauf eine erhebliche Umweltbelastung bedeuten, hat der Bad Driburger Kassenspezialist Spezialist mit dem Softwareentwickler „Itrelations“ aus Mainz papierlose elektronische Bons entwickelt.

Gerd Kleins Unternehmen entwickelt digitalen Kassenzettel – dafür benötigen Verbraucher ein Handy

Gerd Kleins Unternehmen „Simply pos“ mit seinem E-Bon System ist ein sehr gefragter Mann. Die Telefonie stehen nicht mehr still und mehrere 100 Kassensysteme werden schon umgestellt. Viele Großbäckereien in Köln und Umgebung mit ca. 40.000 Kunden sind schon Geschäftspartner und bei nur 600 umgestellten Kassen bringt das eine Ersparnis von 360.000 Bons pro Tag. Gerade Bäckereien und Gastronomien, auf die Gerd Klein sich spezialisiert hat, hinterlassen mit ihren Kleinstbeträgen einen enormen ökologischen Fingerabdruck aufgrund der neuen Bon-Pflicht, was in Zeiten des Klimaschutzes nicht der richtige Weg sein kann.

Der Gesetzgeber erlaubt digitale Bonausgabe

Diese digitale Option schöpft bislang im Moment nur die Firma „simpel pos“ aus und hat sich frühzeitig über die Lösung des Kassen-Bon Müllproblem gekümmert. Für die Kunden ist es ein einfaches die E-Bons zu nutzen, man braucht nur ein Smartphone bzw. Den QR Scanner auf seinem Handy zu nutzen.
Dabei kann man direkt das Foto des Kassen Bons entweder auf das Handy geschickt bekommen lassen oder es landet direkt als Foto mit Hilfe des Qr Scanners auf dem Handy. So oder so landet der Kassen Bon auf dem Handy und aus datenschutzrechtlicher Sicht gibt es dazu keine Bedenken, denn laut Klein wurde das System so aufgebaut, dass möglichst keine Daten vom Kunden abgerufen werden. Die Angaben des E-Bons lägen nur als Bilddatei vor. Man schätzt, dass die Kassenzettel in Bäckereien 3–5 Prozent mitgenommen werden, der Rest landet direkt wider im Papiermüll. Genau diesem Problem will „simply pos“ entgegenwirken.

E-Bon im Praxisbeispiel

Als erster Bäcker ist in Hessen mit der papierlosen Alternative an den Start gegangen. „An der Kasse wird ein QR-Code auf dem Display angezeigt“, erläutert der Bäckermeister. „Wenn die Kunden diesen via Smartphone einscannen, erhalten sie automatisch einen E-Bon auf ihrem Handy.“ Wer trotzdem auf einen Thermopapier-Beleg bestehe, bekomme diesen ausgedruckt.

„Dank des innovativen Systems werden so pro Tag rund ein Kilometer des umweltschädlichen Thermopapiers eingespart“, sagt der Bäckermeister.

 

 

Schneller lesen und lernen mit Blinkist? – Wie eine neue App unser Leseverhalten ändern soll

Schneller lesen und lernen mit Blinkist? – Wie eine neue App unser Leseverhalten ändern soll

„In Nullkommanix vermittelt die App alles, was Sie über einen Sachtext wissen müssen.” – COMPUTERBILD
 
 

Laut eigener Aussage auf der Blinkist Website, können wir jetzt problemlos Sachbücher in kürzester Zeit „lesen“ und die Essenz und Kernaussage eines Buches vermittelt bekommen, ohne dass wir dafür mehrere Stunden im Monat benötigen. Das nimmt uns ein riesen Blinkist-Autorenteam ab, bestehend aus Studenten und Doktoranden auch Wissenschaftlern, Psychologen, Journalisten und Spezialisten aus Wirtschaft und Kommunikation, die diese Informationen für uns bündeln und zusammenfassen. Klingt ja super…

Die Idee dazu hatten drei Studenten, die, um Zeit beim Lernen zu sparen, jeweils verschiedene Sachbücher wälzten, jeder seine Eindrücke und Zusammenfassungen niederschrieben und untereinander teilten. So sparten sie wertvolle Zeit vor Prüfungen und mussten nur ein Drittel aller notwendigen Lerninhalte wirklich selber lesen. Diese Drei – Holger Seim, Tobias Balling und Niklas Jansen – haben eine APP entwickelt, mit der jedes Sachbuch auf 15 Minuten reduziert, unterwegs, beim Autofahren oder in der S-Bahn, auf dem Weg zur Arbeit oder Studium, schnell und kompetent wiedergegeben wird (so die Website).

Getestet haben es die Erfinder erstmal in den USA. Mittlerweile gibt es die APP auch auf dem deutschen Markt und mit über 8 Millionen Usern ist diese Idee zu einem vollen Erfolg geworden.

Lesen Sie alle Infos hier und machen sich Ihr eigenes Bild und entscheiden, ob Sie in Zukunft auch auf die Kurzformen umsteigen, oder ob es vielleicht das Eine oder Andere gäbe, dass Ihnen persönlich in der Zusammenfassung fehlen könnte.

Ach ja, umsonst ist die APP natürlich auch nicht – denn Qualität hat ihren Preis und die vielen Helfer müssen ja auch was verdienen. Rundum eine gute Idee – wenn sie hält was sie verspricht.

 

 
Mode und Textilien

Mode und Textilien

Bildquelle: Textilien
– luanateutzi – stock.adobe.com

 

Bekleidung und Mode sind Ausdruck von Individualität und persönlichem Stil. Das ist keine neue Erkenntnis, Mode war und ist immer auch ein Spiegel ihrer Zeit, auch von gesellschaftlichen und landesspezifischen Umständen.

 

Fast Fashion

 

Neu sind aber globale Tendenzen in der Textil- und Modebranche, die unter dem Begriff „Fast Fashion“ zusammengefasst werden. Neue Trends und Kollektionen kommen in immer kürzeren Abständen auf den Markt, die Spirale dreht sich immer schneller. Viele Kleidungsstücke werden nur für eine Saison gekauft und qualitativ entsprechend nachlässig produziert. Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen in Deutschland im Schnitt sechzig Kleidungsstücke pro Jahr, der rasant steigende Anteil von Online-Käufen verstärkt diese Tendenz noch. Fast Fashion ist oftmals billig und ermöglicht eine kurzfristige Befriedigung von Konsumwünschen. Jedes fünfte Kleidungsstück wird so gut wie nie getragen. Die globale Kleidungsproduktion hat sich seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt, und Studien prognostizieren für die kommenden Jahrzehnte ein weiteres intensives Wachstum im Textilsektor. Alle Anzeichen einer exzessiven, nicht-nachhaltigen Entwicklung sind erfüllt.

 

Soziale Folgen, globale Umweltauswirkungen

 

Fast Fashion hat einen Preis, auch wenn die Konsumentinnen und Konsumenten davon an der Kasse nichts bemerken. Das Wissen um die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Herstellung von Bekleidung ist nach wie vor gering, und bei der Kaufentscheidung spielen diese Aspekte praktisch keine Rolle. Problematisch sind insbesondere der Pestizideinsatz sowie der immense Wasserverbrauch beim Anbau von Baumwolle. Farben und weitere Chemikalien belasten das Abwasser in Produktionsländern, die oftmals nicht über entsprechende Kläranlagen verfügen. Hinzu kommt, dass die Näherinnen in vielen Produktionsländern unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten.

Die Verwendung von chemischen Fasern – wie etwa Polyester oder Elastan – verursacht beim Waschen darüber hinaus die Freisetzung von Mikroplastik in Gewässer und Meere. Ein Recycling im Sinne eines geschlossenen Stoffkreislaufes findet heute de facto nicht statt. Weltweit wird weniger als ein Prozent des für die Textilproduktion eingesetzten Materials erneut für die Herstellung von Kleidung wiederverwendet. Rund achtzig Prozent der global anfallenden Altkleider werden verbrannt oder landen auf Deponien. Rund zwanzig Prozent durchlaufen einen Prozess, der „Down-Cycling“ genannt wird – damit ist die Herstellung beispielsweise von Putzlappen oder Dämmstoffen aus Altkleidung gemeint.

Was können Verbraucherinnen und Verbraucher tun?

In Deutschland wird zunehmend nachhaltig erzeugte Kleidung angeboten, die gleichzeitig modisch ist. Das Umweltbundesamt, die nachgeordnete Behörde des Bundesumweltministeriums, hat einen Einkaufsratgeber für den umweltverträglichen Kauf und die umweltverträgliche Nutzung von Kleidung erstellt.

 

Was macht das Bundesumweltministerium?

Bekleidung wird weltweit, insbesondere in Asien, für einen globalen Markt produziert. Der Einfluss der Bundesregierung auf diese Prozesse ist zwar begrenzt, dennoch engagiert sich das BMU auf verschiedenen Ebenen für umwelt- und sozialverträgliche Mode und Textilien:

Bündnis für nachhaltige Textilien

Der Einsturz der Textilfabrik „Rana Plaza“ in Bangladesch im Jahr 2013 mit mehr als 1.000 Toten war eine Zäsur für die Branche. Im Folgejahr wurde in Deutschland das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierte „Bündnis für nachhaltige Textilien“ (Textilbündnis) gegründet. Das Bundesumweltministerium ist im höchsten Entscheidungsgremium des Textilbündnisses, dem Steuerungskreis, vertreten. Das Textilbündnis ist eine Multistakeholder-Initiative mit über 100 Mitgliedern aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und Standardorganisationen. Sie alle wollen als breites Bündnis gemeinsam die Bedingungen in der weltweiten Textilproduktion verbessern – von der Rohstoffproduktion bis zur Entsorgung. Die Unternehmen der Textilbranche im Textilbündnis decken rund die Hälfte des deutschen Textilmarktes ab.

Bundespreis Ecodesign

Modebewusstsein und nachhaltiger Konsum sind heute kein Widerspruch mehr. Es gibt zahlreiche Marken beziehungsweise Label, die Fashion und Ökologie vereinen. Viele Vorurteile gegenüber nachhaltiger Mode stammen noch aus den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Das Bundesumweltministerium hat deshalb erstmals im Jahr 2012 den Bundespreis Ecodesign ausgelobt, der sich zum führenden deutschen Preis für nachhaltiges Design entwickelt hat. Der Bundespreis Ecodesign zeichnet nachhaltige und herausragend gestaltete Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus. Jährlich mehrere hundert Einreichungen – darunter immer auch zahlreiche Exponate innovativer Modellabel – zeugen von einem Umdenken in Teilen der Branche.

Das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum

Die Bundesregierung hat im Jahr 2016 ein Nationales Programm für nachhaltigen Konsum (NPNK) beschlossen, für das das Bundesumweltministerium (BMU), das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das Bundesverbraucherschutzministerium (BMJV) federführend verantwortlich sind. Das NPNK hat ein eigenes Kapitel zum Thema Bekleidung.

Blauer Engel für Textilien und Schuhe

Der Blaue Engel ist seit 1978 das Umweltzeichen der Bundesregierung, das Bundesumweltministerium ist der Zeicheninhaber. Unabhängig und glaubwürdig setzt der Blaue Engel anspruchsvolle Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Er ist die Orientierung beim nachhaltigen Einkauf und zeichnet rund 12.000 Produkte aus. Darunter auch Textilien und Schuhe, die die strengen Kriterien des Blauen Engel erfüllen. Sie berücksichtigen den gesamten Fertigungsprozess und bilden alle umwelt- und gesundheitsrelevanten Prozesse ab. Die Kriterien betrachten neben den klassischen Umweltanforderungen auch soziale Aspekte bei der Textil- und Schuhherstellung.

Forschung

Der ökologische Fußabdruck von konventionell angebauter Baumwolle ist riesig. Baumwollplantagen werden intensiv bewässert, der Anbau findet jedoch zumeist in Ländern statt, in denen Wasser eine knappe Ressource ist. Das Austrocknen des Aralsees – einst das viertgrößte Binnengewässer der Erde – in Folge von Baumwollanbau, ist das wohl bekannteste Beispiel. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt unterstützen deshalb mit Forschungsgeldern die ökologische Bewertung (Ökobilanzierung) alternativer Fasertypen, um diese aus ihrer heutigen Nische in den zukünftigen Mainstream zu führen. Untersucht wird in diesem Zusammenhang auch der potenzielle Eintrag von Mikroplastik verschiedener Materialien in die Umwelt.

Förderung von Nachwuchsdesignerinnen und -designern

Das Bundesumweltministerium hat die Schirmherrschaft des „German Sustain Concept“ des Fashion Council Germany übernommen. Das Förderprogramm wird über die Dauer von zwei Jahren vier junge Designerinnen und Designer aus dem Bereich Sustainable Design in den Disziplinen Sourcing, Distribution, Vermarktung und Business unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchlaufen in diesem Zeitraum ein mehrstufiges Coaching.

Vernetzung auf internationaler Ebene

Auf der UNEA 4 (UN Environment Assembly, Umweltprogramm der Vereinten Nationen) in Nairobi im März 2019 wurde die „UN-Alliance for Sustainable Fashion“ ins Leben gerufen um die oben aufgeführten Probleme und Herausforderungen der Textilherstellung global anzugehen. Das Bundesumweltministerium begleitet die Aktivitäten seit dem Start der Initiative in Nairobi.

Hier geht’s zur Website des BMU…

Neue Förderrunde für innovative Klimaschutzprojekte startet am 1. Januar 2020

Neue Förderrunde für innovative Klimaschutzprojekte startet am 1. Januar 2020

Bundesumweltministerium fördert Entwicklung, Erprobung und Verbreitung innovativer Ansätze im Klimaschutz

Das Bundesumweltministerium startet mit Beginn des neuen Jahres eine neue Förderrunde für innovative Klimaschutzprojekte. Ab dem 1. Januar bis zum 31. März 2020 können Projektskizzen eingereicht werden. Der novellierte Förderaufruf der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gibt neben dem bekannten Element des Ideenwettbewerbs für innovative Ansätze erstmals die Möglichkeit, bereits pilothaft erprobte Ideen bundesweit zu verbreiten.

Die Förderung innovativer Ansätze ist in zwei Modulen möglich. Im Modul 1 werden Projekte gefördert, in denen umsetzungsorientierte Maßnahmen für den Klimaschutz konzipiert und unter Einbindung relevanter Akteure erstmals pilothaft angewendet werden. Eine bundesweite Verbreitung bereits pilothaft erprobter Ansätze ist innerhalb des Moduls 2 möglich. Für eine Förderung im Modul 2 ist eine vorherige Förderung im Modul 1 keine Voraussetzung.

Mit dem Förderaufruf für innovative Klimaschutzschutzprojekte der NKI werden seit 2011 Projekte gefördert, die der Beratung, dem Kapazitätsaufbau sowie der Vernetzung und Qualifizierung in den Handlungsfeldern Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung dienen. Der neue Förderaufruf richtet sich an nicht-investive Projekte, die durch ihre Umsetzungsorientierung substanzielle Beiträge zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung leisten und eine bundesweite Sichtbarkeit aufweisen.

Das wettbewerbliche Auswahlverfahren ist zweistufig. Im ersten Verfahrensschritt können ab dem 1. Januar bis zum 31. März 2020 neue Projektskizzen eingereicht werden. Antragsberechtigt sind erstmalig alle juristischen Personen des öffentlichen und des privaten Rechts.

Hier geht’s zur Website des BMU…