Ein grünes Paris bis 2020?

Ein grünes Paris bis 2020?

 

Ein Bericht von Jan Wisniewski

 

©LePariscoulteurs Diese „Aeroponic“-Farm ist Teil des Plans, in Paris 100 Hektar Gebäudefläche bis 2020 grün zu machen.

 

Was sind die Vorteile?

Das sprießende Grün trägt auf jeden Fall zur Schönheit von Paris bei. Und natürlich wird die zunehmende Vegetation die Stadtverwaltung auch in ihren Bemühungen für mehr Nachhaltigkeit unterstützen. In einer Pressemitteilung der Stadt heißt es, das Vegetationskonzept sei eine „konkrete Antwort auf die ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen der heutigen Metropolen“. Laut einer Studie des Projekts Evergreen zu den Vorteilen von Grünflächen in Städten seien unter anderem die Begrenzung der Wasserverschwendung, die Verbesserung der Luftqualität, die Verringerung der Wärmeentwicklung sowie die Verringerung des Energieverbrauchs in der Stadt positiv zu bewerten.

Die Konzentration auf eine urbane Landwirtschaft könnte den Menschen in Paris weitere Vorteile bringen, zumal die geförderten Projekte pestizidfrei und wassersparend sein müssen. Solche Projekte haben das Potenzial, die Ernährungssicherheit zu erhöhen, einen gesunden Lebensstil sowie den Aufbau von Gemeinschaften durch gemeinsame Gartenanlagen zu fördern. Mehr zu Urban Gardening erfährst du in unserem ausführlichen Artikel zum Thema.

Die Begrünung von 100 Hektar Gebäudeflächen bis 2020 ist jedoch nur ein Teil der Vision der Pariser Stadtverwaltung: Auf ihrer Website findet man unter  „Végétalisons la ville“ weitere Pläne für eine grünere Stadt. Und auf der kollaborativen Webplattform „Végétalisons Paris“ erfährt man mehr über alle Initiativen, die Paris grüner machen wollen – einschließlich derjenigen, bei denen man sich vor Ort engagieren kann.

Dieser Artikel stammt von Jan Wisniewski und erschien im Original auf unserer englischen Website; Übersetzung von Lydia Skrabania

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GLS Bank unterstützt nachhaltige, ökologisch wertvolle Unternehmen

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Eine Bank, die sich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit stark macht? Das klingt ja erst mal zu gut um wahr zu sein, denkt man. Aber je mehr man sich informiert, desto positiver ist der Eindruck, den die GLS Bank mit ihren Grundsätzen macht.
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Hier ein Bericht vom ZDF aus dem Jahr 2018:

Plant for the Planet – noch aktueller denn je

Plant for the Planet – noch aktueller denn je

Mit nur neun Jahren, gründete Felix Finkbeiner 2007 die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet. Wangari Maathai war dabei sein großes Vorbild. Die Afrikanerin hatte in 30 Jahren 30Millionen Bäume gepflanzt. Während „die Erwachsenen nur reden“, wollte Felix aktiv was für seine Umwelt tun und gegen den fortschreitenden CO2-Gehalt in der Atmosphäre tätig werden, denn Bäume entziehen der Luft auf natürliche Weise CO2.

Aus diesem ehrgeizigen Projekt ist ein noch größeres geworden. Felix, der mittlerweile an der Universität ETH Zürich seinen Doktor in Naturwissenschaften macht, hat dort viele Unterstützer für seine Projekte gefunden.
Mit der Hilfe verschiedener Regierungen und Experten wie Tom Crowther, Ökologe für Klimawandel and der schweizer Universität für Technik und Naturwissenschaften, ETH Zürich, ist es gelungen, weltweit Millionen von Bäumen zu pflanzen.
Leider wird dieser Erfolg durch die weiter fortschreitende Abholzung weltweit immer wieder zurückgeworfen, so dass das Augenmerk nicht nur auf Neubepflanzungen liegt, sonder auch immer mehr auf Aufforstung und Erhalt bestehender Baumbestände.

Ein interessanter Artikel (in englischer Sprache) wurde hierzu von CNN verfasst.

Von Felix Finkbeiner, der schon 2013 beim One World Family Symposium als eindrucksvoller Gastredner zu sehen war, wird man sicherlich noch weiter viel Gutes hören.

Gespannt verfolgen wir seine Bemühungen um den Klimaschutz schon seit Jahren und sind gespannt, was er noch alles auf die Beine stellen wird. Lest auch hier alle interessanten Fakten über seine ursprüngliche Schülerinitiative, die nach wie vor bis heute viele Aktionen unterstützt und junge Menschen dazu inspiriert, selber aktiv zu werden.

Creapaper – Gras statt Holz

Creapaper – Gras statt Holz

In der heutigen Zeit, in der der Amazonas Regenwald durch Abholzung immer weiter schrumpft, Menschen und Tiere ihren Lebensraum verlieren, unzählige Initiativen zum Erhalt der Wälder durch Massen-Baumpflanzungen entstehen, ist es besonders wichtig, Alternativen zum Rohstoff Holz zu finden. Die Firma Creapaper tut das aus Überzeugung und bietet Verpackungsmaterial aus Gras an! Die mehrfach preisgekrönte Innovation der Firma, unter der Leitung vom Erfinder des Produkts,
Uwe D’Agnone, trägt zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz und allgemein zum Umdenken bei.

Hier ein Auszug aus seiner Website:

 

Willkommen in der Welt von Creapaper

 

Wir stellen der Papierindustrie einen neuen Rohstoff zur Herstellung von Papier und Kartonagen zur Verfügung: Gras! Genau genommen ist es getrocknetes Heu, das gemäß den Anforderungen der jeweiligen Papierfabrik nach einem durch uns entwickelten und patentierten Verfahren aufbereitet und im Produktionskreislauf der Papierfabrik als Rohstoff anstelle von Frischfasern (Holz) oder Recyclingpapier eingesetzt wird. Verwendet man Gras statt Holz als Rohstoff, um Papier und Kartonagen herzustellen, reduziert man die CO2-Emission bei der Herstellung um bis zu 75%.

 

Unsere Vision ist unsere Mission

Unsere Vision

Wir werden den Ressourceneinsatz für die Jahrtausende alte Tradition des Papiermachens entscheidend verändern und Gras neben Zellstoff und Altpapier zum drittwichtigsten Rohstoff der Papierherstellung in der Welt machen. Daran arbeiten wir, dafür brennen wir – mit Leidenschaft und Hingabe. Und in 30 Jahren wird in den Geschichtsbüchern stehen: „Damals, als man Papier noch aus Bäumen gemacht hat..!“

 

Unsere Mission

Wir lieben Mutter Erde.
Wir glauben an eine Zukunft auf diesem Planeten.
Wir tragen Verantwortung für unsere Kinder und deren Kinder und Kindeskinder.
Deshalb verbreiten wir die Idee des Rohstoffs Gras für die Papierindustrie in der ganzen Welt.
Das ist unser Beitrag für Mutter Erde und ihre Kinder.
Und was ist Deiner?

 

 

Grassfibre

Was ist Graspapier?

Als Graspapier bezeichnet man ein zellstoffbasiertes Produkt, bei dem – neben Frischfaser aus Holz oder Altpapier – ein signifikanter Anteil aus Grasfasern besteht (mindestens 30%). Wir liefern den Rohstoff aus Gras, den man zur industriellen Papierherstellung verwenden kann. In der industriellen Fertigung kann Papier je nach Verwendungszweck aus bis zu 50% Grasfasern hergestellt werden. Die Rezeptur kann dabei sowohl mit Holzzellstoff als auch mit Altpapier erfolgen. Graspapier eignet sich hervorragend für Foodverpackungen, (z.B. für Obst, Gemüse, Eier, Milch etc.) oder für Nahrungsmittel (z.B. Cerealien, Süßwaren, Gebäck oder Kosmetik- & Drogerieartikel.

Aber auch bei Serviceverpackungen (Faltschachteln, Etiketten, Aufsteller, Prospekte) kann Graspapier überzeugen. Das Verfahren zur Herstellung des Rohstoffs aus getrocknetem Gras ist weltweit mit mehr als 60 erteilten Patenten geschützt. Gaspapier ist recyclingfähig und kompostierbar und verfügt über alle Zertifikate und Zulassungen für den umfangreichen Einsatz in der Papier- und Verpackungs-Industrie.

 

 

Für mehr Infos, klickt hier….

Bild- und Video-Quellen :  Creapaper.de , all rights reserved

Urban Terrazzo – neue Materialien hergestellt aus Bauschutt

Urban Terrazzo – neue Materialien hergestellt aus Bauschutt

Autor: Tanja Pabelick

They Feed Off Buildings – Architektur als Transformationsprozess

Die Stadt als Ressource? Moderne Architektur, in der die Geschichte aufgeht? Das Berliner Studio TFOB wagt eine radikale Umnutzung urbaner Bau-Abfälle – mit poetischen Ergebnissen.

Die beiden Berliner Designerinnen Luisa Rubisch und Rasa Weber führen das Studio „They Feed Off Buildings“. Schon mit dem latent provokanten Namen und seinem parasitären Anklang geben sie einen Hinweis darauf, worum es bei ihrer Arbeit geht: Um eine neue Perspektive auf die Architektur. Allerdings nicht in Bezug auf das junge Bauwerk, sondern auf den Teil der Stadt, der zum Abriss freigegeben ist. Sie machen das Obsolete als Ressource nutzbar, unterziehen den abgelebten Baustoff einer Verjüngungskur und starten einen Material-Zyklus.

Mit jedem Abriss eines baufälligen Gebäudes entsteht urbaner Abfall. Schutt, der auf Halden landet, alte Ziegel, Mauerreste, Estrich und Beton. Strukturlos nutzlos für die einen, Material mit Potential für Rubisch und Weber. Sie stellen daraus ein neues Plattenmaterial her. Das hat die gefleckte Ästhetik von Terrazzo, nutzt statt Glasstücken und Naturstein-Kieseln aber urbanen Bauschutt. Weber und Rubisch analysieren den Abraum und sortieren Wiederverwertbares aus. Gruppieren nach Farben, sieben, waschen und ordnen nach Größen. Großes Geröll wird zu kleinem zerschlagen und alte Ziegel werden zu Farbpigmenten zerrieben. Dann beginnen sie mit der Komposition ihres innovativen Materials – das sie aufgrund seiner eindeutigen Ästhetik und der weniger edlen Inhaltsstoffe Urban Terrazzo getauft haben. Um dafür nicht immer in ein fest installiertes Labor zu müssen, haben TFOB gleich eine ganze Fertigungsstraße entworfen, die mobil mit auf die Baustelle kommt. Vor Ort entstehen die ersten Testkacheln. Dem Trägermaterial Beton werden die gewonnen Pigmente beigemengt, Kiesel und Geröll als Zuschlag beigegeben. Am Ende wird wie beim klassischen Kunststein die Oberfläche abgeschliffen, um das Muster freizulegen.

Lest den ganzen Artikel hier …

Photoquelle: Copyright They Feed Off Buildings 2018 © Alle Rechte vorbehalten, Fotograf Hannes Wiedemann