Stadtnatur – Bundeskabinett beschließt Masterplan

Stadtnatur – Bundeskabinett beschließt Masterplan

Informationen des BMU:

Unsere Städte sind reich an Natur. Allein in Berlin kommen mehr als 20.000 Tier- und Pflanzenarten vor. Mittlerweile leben mehr als drei Viertel der deutschen Bevölkerung in Städten. Urbanes Grün ist damit wichtiger denn je, denn es ist der Garant für unsere Lebensqualität.

Stadtnatur hat viele Gesichter: vom einzelnen Baum, über den insektenfreundlichen Garten bis hin zum renaturierten Bachlauf oder den naturnahen Stadtwald. Sie leistet vielfältiges für die Gesellschaft, schafft Erholungsräume, fördert Naturerleben und sorgt für ein besseres Klima. Damit trägt Stadtnatur tagtäglich zu unserem Wohlbefinden bei.

Die Bundesregierung hat die Initiative ergriffen, die Arten- und Biotopvielfalt in unseren Städten zu erhöhen. Mit dem Masterplan Stadtnatur hat das Bundeskabinett ein 26 Punkte umfassendes Maßnahmenprogramm beschlossen, mit dem die Kommunen zur Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt werden. Das Programm umfasst rechtliche Anpassungen, die Verbesserung der Förderung von Stadtnatur, innovative Formate der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Erprobung neuer Ansätze und die Entwicklung von Arbeitshilfen für die Akteure vor Ort.

 

 

Für die Menschen ist es wichtig, in ihrem direkten Wohnumfeld Natur erleben zu können. Auch für die Erhaltung der biologischen Vielfalt haben städtische Lebensräume wesentliche Bedeutung. Zum Beispiel sind für ursprünglich in Höhlen brütende Arten „Ersatzlebensräume“ in Nischen und Spalten an Gebäuden überlebenswichtig.

Öffentliche Grünflächen liegen in der Regel in der Verantwortung der Kommunen. Der Bund wirkt für diese kommunalen Aufgaben rahmengebend und fördernd sowie bei der Entwicklung übergreifender Instrumente mit. Im Masterplan Stadtnatur sind in der Zuständigkeit des Bundes liegenden Maßnahmen aufgenommen. Insgesamt wird die Bundesregierung mit dem Masterplan in 14 Schwerpunktbereichen 26 Maßnahmen für mehr Arten- und Biotopvielfalt in unseren Städten in Angriff nehmen.

 

Das Bundeskabinett hat am 06. Juni 2019 den von Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgelegten Masterplan Stadtnatur beschlossen. Mit insgesamt 26 Maßnahmen will die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen, die Arten- und Biotopvielfalt in unseren Städten zu erhöhen. So sollen natürliche, grüne Lebensräume geschaffen werden, die nicht nur Pflanzen und Insekten nützen, sondern den Stadtbewohnern grüne Oasen der Erholung bieten.

Bundesumweltministerin Schulze: „Mehr Stadtnatur ist gut für die Menschen und für die Natur. Der jüngste Bericht des Weltbiodiversitätsrates hat uns deutlich vor Augen geführt, wie dramatisch der Schwund unserer biologischen Vielfalt voranschreitet. Angesichts der vielerorts intensiven Landwirtschaft gewinnen die Städte mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen eine zunehmende Bedeutung für den Naturschutz. Zugleich ziehen immer mehr Menschen in die Städte. Ich will, dass trotzdem jeder Mensch in seinem Umfeld Zugang zur Natur hat. Wir wollen daher mehr Natur in unsere Städte bringen. Wir wollen mehr unversiegelte Flächen, mehr Natur in Stadtparks, privaten Gärten, Sportstätten, Schulen und Kindergärten, an Gewässern, an Gebäuden und auf Brachen mit Grün.“

Der Masterplan Stadtnatur unterstützt Kommunen dabei, natürliche Lebensräume zu schaffen. Das ist gut für die Artenvielfalt, aber auch für die Menschen in den Städten. Zu den Maßnahmen zählt unter anderem ein neuer Förderschwerpunkt Stadtnatur beim Bundesprogramm Biologische Vielfalt des BMU. Das Bundesnaturschutzgesetz soll geändert werden, um die kommunale Landschaftsplanung zu stärken.

Weitere konkrete Beispiele: Es soll einen bundesweiten Wettbewerb für Insektenschutz in den Kommunen geben. Es soll mehr Ökologieschulungen und Informationsmaterial für Klein-, Haus- und Gemeinschaftsgärten geben. Des Weiteren soll die Arten- und Biotopvielfalt in den Städten weiter erforscht und kartiert werden.

All diese Maßnahmen dienen dazu, dass Stadtbewohner mehr Grün zur Naherholung vor ihrer Haustür finden und dass Deutschlands Tier-, Insekten- und Pflanzenarten auch in Städten gedeihen können.

 

Lest alles hierzu auf der Website…

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© Vordergrundbild: sebra – stock.adobe.com, Hintergrundbild: chungking – stock.adobe.com, Wiese: Naturestock – stock.adobe.com, Insekten Grafiken: Olga Olmix/Shutterstock

Kunstprojekt „In Your Face“ gegen Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungmitteln

Kunstprojekt „In Your Face“ gegen Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungmitteln

Bildquellen: Ranga Yogeshwar: Physiker, #Scientists4Future – Luisa Neubauer: Akivistin #FridaysForFuture – Dieter Hallervorden: Schauspieler © Saskia Uppenkamp

 

 

 

 

 

“In Your Face” ist ein medien-basiertes kollektives Projekt mit Teilnehmern aus der ganzen Welt. Über einen Zeitraum von 5 Monaten haben Ozeanliebhaber Mikroplastik Samples gesammelt, die sich auf “bekannten Gesichtern” zeigen – symbolisch in Form einer “Schönheitsmaske”. Die blutende Nase steht dabei für den destruktiven Charakter von Mikroplastik. Unsere kollektive Welle des Widerstands zielt darauf ab, eine klare Botschaft zu senden: Es ist an der Zeit, endlich Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmitteln zu verbieten. Es ist Zeit für uns Menschen, uns selbst ins Auge zu schauen.

Ein Riesendankeschön geht an unsere kollaborierende Künstlerin und gute Freundin Swaantje Güntzel, dafür dass sie ihr Kunstwerk “Microplastics II” für das Projekt bereitgestellt hat.

 

Foto all rights by https://zerowasteverein.de/

 

 

 

 

Auszug aus dem Anschreiben zur Petition gegen Mikroplastik in
Kosmetik und Reinigungsmitteln von Ocean Now

 

Sehr geehrte Umweltministerin Svenja Schulze,

wir fordern Sie auf: Verbieten Sie den Zusatz von Kunststoffen in Kosmetik und Reinigungsmitteln – und zwar generell. Das heißt nicht nur die gemeinhin bekannten Mikroplastikkügelchen, sondern auch flüssige, gel-, pasten- und wachsartige Kunststoffe müssen verboten werden.

 

Warum ist das wichtig?

Shampoo, Duschgel, Gesichtscremes – viele dieser Produkte enthalten Mikroplastik. Doch was die meisten nicht wissen: Die mit bloßem Auge sichtbaren Kügelchen sind kein zuverlässiger Hinweis darauf, ob ein Produkt Mikroplastik enthält. Im Gegenteil: Viele Hersteller steigen auf unsichtbare, flüssige und gelartige Kunststoffe um, die wir Verbraucher/innen uns dann unbemerkt auf Haut und Haare schmieren. Zahlreiche internationale Reports [1] belegen, wie schädlich Mikroplastik ist: Wie kleine Magneten ziehen sie toxische Stoffe an, die von Fischen und anderen Meerestieren gefressen werden und über die Nahrungskette wieder auf unseren Tellern landen. Die jüngste Studie des Fraunhofer Instituts belegt außerdem, dass flüssige, gel-, pasten- und wachsartige Kunststoffe ähnliche Eigenschaften aufweisen könnten und die aktuelle Definition von Mikroplastik [2] daher nicht ausreicht.

**Warum der „freiwillige Verzicht” seitens der Hersteller nicht ausreicht**

83 % der deutschen Bevölkerung lehnen Mikroplastik ab. Doch obwohl der Wunsch nach Plastikvermeidung seitens der Bevölkerung sehr groß ist, wurde er in den vergangenen Jahren nicht ausreichend gehört. Zwar war die freiwillige Selbstverpflichtung zum Verzicht auf Mikroplastik seitens einiger Hersteller ein erster Schritt. Er reicht jedoch nicht aus – denn die Hersteller halten sich nicht an ihre Versprechen! [3] Es erscheint uns deshalb als fahrlässig, dass ein Handeln auf Unternehmensseite hier noch nicht per Gesetz eingefordert wurde.

**Dringlichkeit**

Bereits vier Länder haben Mikroplastik in Kosmetik weltweit verboten. Deutschland ist ein Schlusslicht in der Entwicklung. Schweden hat im Juli 2018 ein realistisches Modell vorgelegt. Dem kann sich Deutschland anschließen und dabei den Ansatz erweitern – mit dem Ausschluss jeder Form von Plastik in Kosmetik- und Reinigungsmitteln.

Die Forderung nach einem Verbot von Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmitteln steht nun bereits seit einigen Jahren im Raum. Wir fordern hiermit eine Beschleunigung des Prozesses. Deutschland sollte seiner besonders großen Verantwortung als größter Absatzmarkt von Schönheitspflegemitteln in Europa [4] endlich national und international nachkommen und jegliche weiteren Verzögerungen vermeiden.

[1] “Plastic and Human Health: A Micro Issue?”, King’s College London, 2017; „SOURCES, FATE AND EFFECTS OF MICROPLASTICS IN THE MARINE ENVIRONMENT: A GLOBAL ASSESSMENT“, UNESCO / Joint Group of Experts on the Scientific Aspects of Marine Environmental Protection, 2016; „Weltweites Abwasserproblem Mikroplastik überfordert Kläranlagen. Lösungen sind weniger Plastikkonsum und umweltgerechte Textilproduktion“, BUND, 21.03.2017; „Microplastics in Seafood and the Implications for Human Health“, Madeleine Smith, David C. Love, Chelsea M. Rochman, Roni A. Neff, 2018; “Microplastics increase mercury bioconcentration in gills and bioaccumulation in the liver, and cause oxidative stress and damage in Dicentrarchus labrax juveniles”, Luís Gabriel Antão Barboza, Luís Russo Vieira, Vasco Branco, Cristina Carvalho, Lúcia Guilhermino, Oct 2018
[2] „Mikroplastik in Kosmetika – Was ist das?“, Umweltbundesamt, 16.03.2016
[3] „Viele Produkte sind weiterhin belastet“, Deutschlandfunk, 18.10.2016
[4] „Cremen gegen die German Angst”, Spiegel Online, 2016


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Bürger, Bienen, Biodiversität – eine Initiative des BUND Naturschutz in Bayern e.V. 2019-2021

Bürger, Bienen, Biodiversität – eine Initiative des BUND Naturschutz in Bayern e.V. 2019-2021

Langzeit-Projekt 2019-2021
Bayern

Bürger – Bienen – Biodiversität

Ohne Insekten wie Bienen gibt es keine Bestäubung – die Konsequenz wäre ein Ausfall vieler Lebensmittel: Das NEZ engagiert sich für mehr Blühflächen für blütenbesuchende Insekten. Gemeinsam mit Partnern aus Vorarlberg und der Bodenseestiftung sollen im Rahmen eines Interregprojektes vielfältige Maßnahmen für eine Verbesserung der Lebensbedingungen von Bienen, Schmetterlingen und Co umgesetzt werden: „Blühflächen für Insekten sind ein existenzielles Thema für die Menschheit“.

Kernelement des Projekts ist die Ausbildung ehrenamtlich tätiger Blühbotschafter. Mit dem erlernten Handwerkszeug können Sie ihr Wissen an Nachbarn weitergeben und sich in ihrer Kommune einbringen. Sie werden dabei Teil eines Netzwerks der Blühbotschafter, über das auch nach der Ausbildung Erfahrungen getauscht und Projekte geplant werden. Zudem werden Schulhöfe ökologisch gestaltet, zahlreiche Kindergärten und Schulklassen für Insekten und Blüten begeistert, Bürger in zahlreichen Veranstaltungen informiert und Kommunen für mehr Insektenfreundlichkeit sensibilisiert.

httaltungen/bluehendes-allgaeu.htmlps://www.nez-allgaeu.de/veranst

 

 

AUSBILDUNG ZUM ALLGÄUER BLÜHBOTSCHAFTER

An vier Samstagen bilden wir Naturfreunde, die sich für insektenfreundliche Blühflächen engagieren möchten, zum „Allgäuer Blühbotschafter“ aus. Inhalte u. a.: Lebensweise, Bedrohung und Hilfsmaßnahmen für Wildbienen und Co., Anlage insektenfreundlicher Blühflächen mit Schwerpunkt Gärten, Gehölzpflanzungen und konkrete Handlungsmöglichkeiten. Blühbotschafter helfen, Siedlungen, Gärten, Gemeinden und Offenland bunter und insektenfreundlicher zu gestalten.

Hier geht’s zum Flyer

Leider ist die Ausbildung für 2019 bereits ausgebucht. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte trotzdem, wir merken Sie für 2020 vor und nehmen Sie gern in den Verteiler der Interessenten am Thema „Blühende Landschaft“ auf.

 

 

AKTIONSTAG IM BERGBAUERNMUSEUM DIEPOLZ: NATURNAHE GARTENGESTALTUNG

Am 30.06.2019 erfahrt ihr hier, wie ihr euren Garten aufwerten könnt und lernt gleichzeitig einiges über dessen Bewohner. Vorträge von Naturgärtner Felix Schmitt, ein Infostand der Allgäuer Blühbotschafter, Entdeckungsreisen in das Reich von Ameisen und anderen Insekten, Kräuterverkauf und vieles mehr erwarten Sie.

 

 

Alle Infos zu diesem Langzeit-Projekt findet Ihr hier….

 
Professor Dr. Werner Sobek – nachhaltig gebaute Umwelt schaffen

Professor Dr. Werner Sobek – nachhaltig gebaute Umwelt schaffen

Titelbild: 2018©Patrizia Adamo

 

Die Forschungen von Werner Sobek widmen sich der Frage, wie wir mit weniger Materialien mehr gebaute Umwelt schaffen können. Alle drei Varianten des Leichtbaus – Materialleichtbau, Strukturleichtbau und Systemleichtbau – spielen deshalb eine wichtige Rolle für seine Arbeiten. Das ILEK erforscht ein breites Spektrum des nachhaltigen und ressourceneffizienten Bauens: vom optimierten Innenaufbau einzelner Bauteile über neue Planungs- und Fertigungsmethoden bis hin zu adaptiven Strukturen und Gebäudehüllen. Diverse Experimentalbauten im und beim Institut dienen dazu, die untersuchten Konzepte in die praktische Anwendung zu überführen.

 

Geboren 1953 in Aalen. Studium des Bauingenieurwesens und der Architektur an der Uni Stuttgart, ibd. Promotion (1987). Seit 1994 Professor an der Universität Stuttgart, zunächst als Leiter des Instituts für Leichte Flächentragwerke (IL), seit 2001 als Leiter des Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK). Seit 2017 Leiter des Sonderforschungsbereichs SFB 1244 über adaptive Strukturen und Gebäudehüllen. Ehrenpromotionen an der TU Dresden und der TU Graz, ausgezeichnet mit dem Fritz Leonhardt Preis und zahlreichen anderen Auszeichnungen.

 

Werner Sobek erhält Global Award for Sustainable Architecture 2019

Prof. Werner Sobek ist einer von fünf Preisträgern, die den diesjährigen Global Award for Sustainable Architecture erhalten. Herr Sobek wird für die laut Jury „bahnbrechenden Forschungen“ geehrt, die er seit 25 Jahren als Leiter des Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) initiiert und betreut. Die anderen Preisträger sind Prof. Ersen Gürsel (Türkei), Rozana Montiel (Mexiko), Ammar Khammash (Jordanien) und Jorge Lobos (Chile).

Der Global Award wurde 2006 von der Architektin und Schriftstellerin Jana Revedin ins Leben gerufen. Er ehrt jedes Jahr fünf Architekten, die einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unseres Planeten leisten. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer internationalen Konferenz in der Pariser Cité de l’Architecture am 13. Mai 2019 statt. Weitere Informationen über die Auszeichung und über die Konferenz finden sich unter https://www.citedelarchitecture.fr/en/event/global-award-sustainable-architecture-2019.

 

 

Mehr zu Professor Dr. Werner Sobek findet Ihr hier…

 


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Bildquelle: Universität Stuttgart


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Unser MMD Spendenlauf feiert 10-Jähriges – bei Anmeldung bis 15. Mai 2019 gibt’s wieder das MMD-Spendenlauf T-Shirt! Frühbucher zu sein, lohnt sich!

Unser MMD Spendenlauf feiert 10-Jähriges – bei Anmeldung bis 15. Mai 2019 gibt’s wieder das MMD-Spendenlauf T-Shirt! Frühbucher zu sein, lohnt sich!

WANN: 13. Juli 2019
WO: OASEWEIL IM NATURPARK SCHÖNBUCH. 

Wir engagieren uns für wichtige soziale Projekte aus unserer Region!

Schon längst ist der alljährlich stattfindende MMD-SpendenLauf ein Sport- und Familienfest, das sich größter Zustimmung erfreut. Seit seinem Start 2010 ist er mit jeweils etwa 700 Teilnehmern und über 1000 weiteren Gästen überaus erfolgreich. Dazu trägt auch die Teilnahme prominenter Gäste bei, die den sozialen Zielen dieses großen Sport-Events zu noch größerer Beachtung verhilft. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Full-Service-Werbeagentur (MMD) MAKRO-MEDIEN-DIENST GmbH, die diese soziale Idee ins Leben gerufen haben, ist diese prominente Unterstützung und die großartige Resonanz zusätzlicher Ansporn für das weitere Engagement. Denn mit dieser erfolgreichen Veranstaltung engagieren sie sich für wichtige soziale Projekte in der Region. Sie veranstalten, organisieren und gestalten dieses populäre Sport- und Familienfest selbst und werden bei der Durchführung vom HSG Schönbuch unterstützt. Die Schirmherrschaft übernimmt Weils Bürgermeister Wolfgang Lahl.
Wir freuen uns auf den 10.MMD-SpendenLauf und erwarten Sie mit guter Laune in dieser tollen Atmosphäre an diesem märchenhaften Ort. Eine wirklich besondere Überraschung erwartet diejenigen, die im kommenden Jahr zum 10. mal mitlaufen.

 

Mehr Infos gibt’s hier…

 

Merkt euch den Termin

Samstag, 13. Juli 2019

und meldet euch rechtzeitig an!

Wie immer, gibt’s wieder das Spendenlauf-T-Shirt für

Frühbucher bis zum 15. Mai 2019 !

Lauf-Tipps für den MMD-Spendenlauf
Rückblick Spendenlauf 2018
Kooperativer Supermarkt – Ausnahme-Erfolg oder Konzept der Zukunft?

Kooperativer Supermarkt – Ausnahme-Erfolg oder Konzept der Zukunft?

Drei Stunden im Monat mitarbeiten und Essen günstiger kaufen – das ist das Konzept hinter Frankreichs erstem kooperativen Supermarkt in Paris. Dabei sind die Waren nicht nur günstig, sondern größtenteils auch nachhaltig produziert und verpackungsfrei.

Im Pariser Supermarkt La Louve bekommt man hochwertige Lebensmittel viel günstiger. Dafür muss man nur Teil der Genossenschaft werden und gerade mal drei Stunden im Monat mitarbeiten. Etwa beim Ware einräumen, an der Kasse oder an der Obstwaage. Insgesamt muss der Supermarkt deshalb nur sieben bezahlte Mitarbeiter beschäftigen. Das spart Personalkosten und so ist ein Einkauf hier rund 20 Prozent billiger als bei großen Handelsketten.

 

 

Hochwertige Lebensmittel für wenig Geld

Vor allem Menschen mit wenig Geld können sich auf diese Weise gut ernähren. Denn trotz der günstigen Preise, sind 80 Prozent der Lebensmittel bei La Louve im 18. Pariser Arrondisement nachhaltig und biologisch produziert. Das Obst und Gemüse kommt größtenteils aus der Region um Paris, das Fleisch direkt vom Bauern. Der Laden verzichtet zudem weitgehend auf Verpackungen und spart so auch noch jede Menge Müll ein.

Die Idee kam Mitgründer Tim Boothe, weil er mit dem Angebot herkömmlicher Supermärkte nicht mehr zufrieden war: „Ich hatte damals nicht viel Geld, wollte aber gut essen. Dafür gibt es nicht viele Lösungen. Entweder zahlt man teures Geld um sich korrekt zu ernähren. Oder man isst nicht besonders gute Lebensmittel aus klassischen Supermärkten.“

Als Vorbild für La Louve diente der Park Slope Food Coop, eine Supermarkt Kooperative, die bereits sei 1973 nach dem gleichen Prinzip arbeitet. Gemeinsam mit Brian Horiban konnte Boothe den kooperativen Supermarkt nach einer einjährigen Testphase im November 2017 offiziell eröffnen. 

 

Ein kooperativer Supermarkt für das ganze Viertel

Das Modell von La Louve richtet sich an alle Menschen in der Nachbarschaft und stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Bewohner: Die Genossenschaftler arbeiten im Supermarkt immer zu zweit in Teams zusammen und lernen so neue Leute kennen.

„Unsere Ambition als Konsumentengenossenschaft ist es wirklich für das gesamte Viertel da zu sein. Wir sind in einem Einwandererviertel. Unsere Verantwortung ist wie die einer öffentlichen Bücherei. Wir haben eine bildende Rolle und sind offen für alle.“

Original-Artikel von Utopia.de, sowie viele weitere, interessante Beiträge, findet ihr hier…

Bildquelle: Screenshot des ZiB-Video-Beitrags



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Kooperativer Supermarkt in Paris

Supermarkt zum Mitmachen: In Paris hat das erste kooperative Lebensmittelgeschäft aufgesperrt. Kunden arbeiten hier selbst mit. Dafür gibt es besonders nachhaltige, regionale Lebensmittel – und das viel billiger:

Gepostet von Zeit im Bild am Freitag, 10. August 2018