RENN – Regionale Netzstellen für Nachhaltigkeitsstrategien

RENN – Regionale Netzstellen für Nachhaltigkeitsstrategien

Wer kann sich bewerben?

Bewerben kann sich jeder: Ob zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen der sozialen Innovation, Privatpersonen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen (Schulen, Universitäten, Bibliotheken etc.), Unternehmen, Startups oder Kooperationen derselben. Voraussetzung ist, dass sich das Projekt bereits in der Umsetzung befindet. Eingeschlossen sind ausdrücklich auch Projekte, die bereits in vorherigen Runden das Qualitätslabel „Werkstatt N“ erhalten haben. Entscheidend ist dann die Darstellung eines Fortschritts im Projekt. Kommerzielle Produkte und Dienstleistungen können als Projekte eingereicht werden, wenn sie durch eine neuartige Idee eine Lösung für ein Problem der Nachhaltigkeit anbieten oder dem Bereich Social Business zuzuordnen sind. Bewerben können sich Initiativen und Projekte weltweit. Bewerbungs- und Wettbewerbssprache ist Deutsch.

 

Wie funktioniert eine Einreichung?

TeilnehmerInnen können sich über diesen Link registrieren und ihr Projekt anschließend über das Anmeldeformular eintragen. Zusätzliches Material (z.B. Bilder und Videos) kann ebenfalls hochgeladen werden. Die TeilnehmerInnen erhalten eine Rückmeldung über den Eingang ihrer Einreichung. Wir informieren die TeilnehmerInnen per E-Mail, ob ihr Projekt ausgezeichnet wurde.

 

Bewerbungsschluss für „Projekt Nachhaltigkeit 2019“ ist am 28. Februar 2019. Wir freuen uns auf innovative Projekte und Initiativen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung engagieren. 

Jetzt Projekt einreichen!

Alle Infos findet ihr hier …

 

 

RENN

Wir sind die vier RENN (Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien) – RENN.nord, RENN.mitte, RENN.süd und RENN.west –, eine regional organisierte Informations- und Aktions-Plattform für nachhaltige Entwicklung. Zentrale Bezugspunkte unseres Engagements sind die 2015 von der Staatengemeinschaft verabschiedete Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) sowie die Nachhaltigkeitsstrategien auf Bundes- und Landesebene. Seit Ende 2016 arbeiten wir daran, dass Nachhaltigkeitsaktivitäten besser miteinander vernetzt und ausgebaut werden.

In diesem Jahr wird der Preis „Projekt Nachhaltigkeit“ (zuvor „Werkstatt N“) erstmalig von uns verliehen. Der  Initiator des Preises, RNE (Rat für Nachhaltige Entwicklung), wird Kooperationspartner, wirkt weiter in der Jury mit und wird die Auszeichnung mit seiner Expertise unterstützen.

 

 

RNE

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) wurde im April 2001 von der Bundesregierung berufen.
Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an.

Die Aufgaben des Rates sind:

–    die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie,

–    die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten

–    sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

So hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zum Beispiel die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (DAN) anlässlich der Weltkonferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (Rio+20) im Jahr 2012 ins Leben gerufen. Die Deutschen Aktionstage (DAN) appellieren an alle Privatpersonen und gesellschaftlichen Akteure, sich mit Veranstaltungen und Projektideen zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, kurz: SDGs) zu beteiligen und so die Umsetzung der universellen und transformativen Ziele der Agenda 2030 in unserer Gesellschaft voranzubringen. 

Mehr Informationen über den Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) finden Sie auf der Website www.nachhaltigkeitsrat.de.

 

 

Projekt Nachhaltig­keit

 

QUALITÄTSSIEGEL

Unter dem Titel „Projekt Nachhaltigkeit“ (zuvor „Werkstatt N“) hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) bis 2017 Initiativen und Projekte ausgezeichnet, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in der gesamten Breite der Gesellschaft einsetzen. Damit hat er ein Qualitätssiegel etabliert, das Projekte und Initiativen für eine nachhaltige Entwicklung in seiner Vielfalt öffentlich sichtbar macht und auszeichnet. Seit 2018 setzen die vier RENN diese Aufgabe fort, mit dem RNE als starken Kooperationspartner an ihrer Seite. Die Preisträger aus dem Jahr 2018 finden Sie hier.

JÄHRLICHE SCHWERPUNKTTHEMEN

Neu sind seit 2018 die jährlichen Schwerpunktthemen des Preises. Sie greifen zentrale gesellschaftliche Herausforderungen auf, die auch in der inhaltlichen Arbeit der RENN aktuell eine besondere Rolle spielen. Mit dem Qualitätssiegel „Projekt Nachhaltigkeit“ sollen deshalb in jedem Jahr Projekte ausgezeichnet werden, die innovative Lösungsansätze zu diesen Schwerpunktthemen bieten. Weiterhin sind aber auch Bewerbungen möglich, die alle Themenfelder einer nachhaltigen Entwicklung betreffen. 

STARK IN DER REGION

Seit 2018 wird der „Projekt Nachhaltigkeit“ Wettbewerb durch die vier RENN in Kooperation mit dem RNE durchgeführt und damit stärker in die Regionen getragen. Denn als bundesweites Netzwerk von 20 Nachhaltigkeitsakteuren fördert RENN die lokale und länderübergreifende Vernetzung diverser Akteure zu Fragen einer nachhaltigen Entwicklung. Zu den jährlichen Themenschwerpunkten möchten die vier RENN nach der Auszeichnung in einen vertieften Austausch mit den Preisträgern gehen. Ziel ist es, die Themen in den Regionen stärker bekannt zu machen, zu verankern und über Vernetzung und weitere Angebote zu stärken. 

DER MEHRWERT DES QUALITÄTSSIEGELS

Die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit“ ist ein etabliertes Qualitätssiegel, welches bundesweite Bekanntheit erlangt hat. Es steht für innovatives und wirksames Engagement für eine nachhaltige Entwicklung. Es ermöglicht den Zugang zu einem attraktiven, regionalen und bundesweiten Netzwerk, verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit sowie die Chance, den öffentlichen Diskurs zu prägen und Unterstützer zu gewinnen. So erhalten die Preisträger beispielsweise eine exklusive Einladung zu den bundesweiten RENN.tagen.  Darüber hinaus winkt den Preisträgern ein Preisgeld von insgesamt 40.000 €. Alle ausgezeichneten Projekte werden mit 1.000 € bedacht. Die Preisträger können das Signet „Projekt Nachhaltigkeit“ nutzen, um ihren Erfolg zu kommunizieren. Vier Projekte (ein Projekt pro RENN), die besonders viel bewegen und einen transformativen Charakter aufweisen, werden außerdem als Transformationsprojekt auf Bundesebene ausgezeichnet.

 


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Sabab Lou – Hilfe zur Selbsthilfe

Sabab Lou – Hilfe zur Selbsthilfe

Hier stellen wir euch ein Hilfsprojekt zur Selbsthilfe vor:
Sabab Lou – eine Stiftung, die 2009 von Dr. Friedrich Keller-Bauer in der Nähe von Stuttgart
gegründet wurde. Ziel dieser Help Alliance ist es, nachhaltig und umweltbewusst Hilfe zur Selbsthilfe
zu leisten, um dauerhaft Menschen zu helfen, selber Landwirtschaft zu betreiben und sich ein
Leben in Unabhängigkeit aufzubauen.
Hier einige Auszüge aus der original Website, www.sabab-lou.de

 

 

ENTWICKLUNGSARBEIT

Entwicklungsarbeit bedeutet für uns nicht einfach Geld geben. Nur Geld hilft nicht dauerhaft oder nachhaltig. Im Gegenteil, damit erzeugt man Abhängigkeiten. Unser Verständnis von Entwicklungsarbeit basiert auf drei Grundsätzen, nämlich

erstens, unternehmerisch handeln
Wir fördern unternehmerische Projekte, insbesondere Mikrokreditprojekte und landwirtschaftliche Projekte wie die Produktion von Gemüse oder Sojabohnen und Reis. Wir implementieren Projekte, mit denen die Beteiligten einen Geschäftsbetrieb aufbauen und ihren Lebensunterhalt verdienen können. Hilfe zur Selbsthilfe, darum geht es uns. Geld geben wir nur, wenn die Begünstigten willens sind, etwas daraus zu machen und eine unternehmerische Idee zu realisieren.

zweitens, Projektpartner begleiten
Wir begleiten die Projektpartner beim Aufbau ihrer Unternehmungen. Wir planen und implementieren mit ihnen zusammen die Projekte und überwachen und evaluieren sie im weiteren Verlauf. Wir bleiben solange dabei, bis die Projektpartner es alleine schaffen, das heißt, bis die Projekte sich selber tragen. In all unseren Projekten haben wir hierfür lokale Organisationen eingerichtet, und diese bleiben bis zum Abschluss der Implementierung am Geschehen dran, sie betreuen, bilden aus, fördern und natürlich fordern sie auch.

drittens, nachhaltig handeln
Wir zielen darauf ab, dass unsere Partner ihr Business alleine betreiben können. Das heißt, dass sie genügend Ersparnisse bilden, um zum einen ihren Lebensunterhalt zu sichern und zum anderen die Betriebsbereitschaft zu gewährleisten. Darüber hinaus achten wir auf Nachhaltigkeit, indem wir natürliche Ressourcen schonend einsetzen. So arbeiten wir vorwiegend mit erneuerbaren Energien. Die Pump- und Bewässerungsanlagen in unseren Projekten betreiben wir solar. Und wir setzen auf Methoden und Maßnahmen einer nachhaltigen Landwirtschaft.

 


 

 

Stiftung

Mit der Stiftung Sabab Lou leisten wir ENTWICKLUNGSARBEIT gemäß unserem Leitsatz „zusammen Arbeit schaffen“. Das Prinzip dabei: Hilfe zur Selbsthilfe. Mit unternehmerischen Projekten ermöglichen wir extrem armen Menschen, Einkommen zu erwirtschaften und sich selbst aus Armut und Elend zu befreien.

Die rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts wurde am 17. März 2009 durch das Stiftungsgeschäft von Dr. Friedrich Keller-Bauer errichtet. „Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige und gemeinnützige Zwecke“, so die SATZUNG der Stiftung. Über die Arbeit der Stiftung geben wir regelmäßig Auskunft, und zwar in einem handelsrechtlichen JAHRESABSCHLUSS  gemäß den Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie in einem ausführlicheren JAHRESBERICHT.

In den zurückliegenden acht Jahren wurden drei PROJEKTE in Subsahara-Afrika implementiert, zwei größere landwirtschaftliche Projekte und ein klassisches Mikrokreditprojekt. Bei allen drei Projekten ist die Reifephase erreicht; bei zwei davon liegt die Verantwortung inzwischen bei den örtlichen Partnern. Dabei durften wir viele Erfahrungen sammeln. Wir wissen, was zu tun ist, um Projekte zum Erfolg zu führen. Mit dieser Expertise starten wir ab 2019 ein viertes Projekt, das Gambische Jugendprojekt – ein Arbeits- und Ausbildungsprogramm für arbeitslose Jugendliche.

Die enge Begleitung während der Implementierung gehört für uns ebenso dazu wie die Evaluierung der Projektergebnisse und der Stiftungsergebnisse; ausführlich dazu im Jahresbericht. Nicht zu vergessen das Check and Balance bei den Partnerorganisationen und den Gremien der Stiftung. Zum Beispiel verlangen wir auditierte Jahresabschlüsse der afrikanischen NGOs. Der Vorstand der Stiftung ist seit 2015 dreiköpfig; neben dem Vorstandsvorsitzenden Friedrich Keller-Bauer kümmert sich Martina Herzog um die Finanzen, und Peter Beutelspacher verantwortet die Kommunikation. Das Aufsichtsorgan der Stiftung, der Stiftungsrat, ist mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet. Besetzt ist er derzeit mit Achim von Heynitz als Vorsitzendem sowie mit Klaus Fischer und Dr. Steffen Schniepp. Mehr zu uns unter TEAM.

 

Freudiges Wiedersehen. Edith Lanfer, Mitglied der Stiftung Sabab Lou, zu Besuch in Ghana


Bildergalerie

alle Bilder sind Eigentum der Sabab Lou Stiftung – www.sabab-lou.de


Videos

Silbernetz – ein Netzwerk gegen Einsamkeit im Alter

Silbernetz – ein Netzwerk gegen Einsamkeit im Alter

Silbernetz ist das einzige Angebot seiner Art in Deutschland. Es ist Verbindung direkt zu Hause. Silbernetz bahnt vereinsamten älteren Menschen einen Weg aus der Isolation – zunächst jedoch nur Anrufer_innen aus Berlin:

 

  • Mit dem Gespräch unter der Rufnummer 0800 4 70 80 90 – vertraulich, rund um die Uhr, kostenfrei.
  • Mit den Silbernetz-Freund_innen, die regelmäßig zu einer festen Zeit anrufen und erste Schritte aus der Isolation begleiten.
  • Indem wir die strukturelle Lücke zwischen speziellen Angeboten in den Kiezen und ihrer Zielgruppe, den älteren Menschen, schließen.
  •  

Lesen Sie alles zu diesem Projekt hier…

 

Der Anstoß

 

Ein einsamer Tod

Alles fing damit an, dass Elke Schilling, Silbernetz- Gründerin, vor einigen Jahren den einsamen Tod ihres Nachbarn erst bemerkte, als es lange zu spät war. Dass der Mann nie Besuch hatte, war ihr aufgefallen. Er hatte Kinder, aber die besuchten ihn nicht mehr. Man sprach hin und wieder auf der Treppe, doch Kontakt- und Hilfsangebote lehnte der Nachbar ab. Eines Tages dann, als die Flyer eines Lieferservice schon wochenlang am Türknauf gehangen hatten, gab es weitere Zeichen, dass etwas nicht stimmte. Da alarmierte sie Polizei und Vermieter. 
 

Ein erdachtes Netzwerk

Etwa zur gleichen Zeit las Elke Schilling den Krimi Acid Row von Minette Walters aus dem Jahr 2001. Darin wurde die Idee eines Altennetzwerks geschildert.
Es schien die Antwort auf Fragen zu liefern, die die ehrenamtliche Senior_innenvertreterin sich in ihrer Arbeit mit älteren Menschen in Berlin bereits oft gestellt hatte. Fragen, die nach dieser niederdrückenden Erfahrung an Dringlichkeit noch zunahmen:
 
Wie können wir das einsame Sterben verhindern und dazu beitragen, dass ältere, vereinsamte oder isoliert lebende Senior_innen Unterstützung, neue Kontakte und zurück ins Leben finden? Menschen, die niemanden mehr haben und über Wochen nur die Stimme aus dem Fernseher hören. Menschen, deren Lebenspartner_innen und Freunde verstorben, deren Kinder Erwachsene mit ihren eigenen Belastungen sind.
 

Ein reales Projekt

Elke Schilling fragte bei der englischen Psychothriller-Autorin an, ob ein Kontaktnetzwerk, wie es in der Story beschrieben war, tatsächlich existiere.
Minette Walters antwortete prompt: Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Buches sei das nicht der Fall gewesen, schrieb sie, aber inzwischen gebe es die britische Silver Line Helpline, die mit ihrem erdachten Altennetz im Roman nicht wenig gemeinsam habe.
Die Helpline startete im Jahr 2013 als Pilotprojekt in Manchester. Bereits 2014, im ersten Jahr der Aufnahme des landesweiten Betriebs in Großbritannien, erhielt die Silver Line die unglaubliche Zahl von 300.000 Anrufen unter der 0800 4 70 80 90, der Rufnummer ihres Hilfetelefons. Das übertraf die Erwartungen der Initiator_innen um ein Vielfaches. The Silver Line Helpline wurde zur Inspiration für Silbernetz.

 

Mehr zum Thema gibt’s hier auf der Website von Silbernetz…


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Videos

Einen weiteren Video-Bericht aus der ARD Mediathek gibt’s hier ….

 

YouTube Video eines Berichts vom Sender RBB:

#Imarchforyou – One Million Steps for Refugee Children – von Paris nach Berlin, Filmemacher und Aktivist Grig Richters kämpft für Flüchtlingskinder

#Imarchforyou – One Million Steps for Refugee Children – von Paris nach Berlin, Filmemacher und Aktivist Grig Richters kämpft für Flüchtlingskinder

Foto: Grig Richters kniet vor dem Brandenburger Tor, hinter ihm sein 45 Jahre alter VW Bus Bulli, 09.12.18 
Bildurheber Uwe Praetel für #imarchforyou  www.imarchforyou.org

 

Vom 27. Oktober bis 09. Dezember war Grig Richters unterwegs zu Fuß von Paris nach Berlin. Der Filmemacher und Aktivist aus Hamburg iniziierte diesen March #imarchforyou, um Aufmerksamkeit für seine Mission zu gewinnen, hunderte verwaiste Flüchtlingskinder aus den europäischen Lagern zu retten und bei uns in Sicherheit zu bringen. Vor allem diese Kinder sind in den Camps täglichen Übergriffen ausgesetzt, Vergewaltigung und Misshandlungen an der Tagesordnung. Nicht selten versuchen diese Kinder durch Suizid dem Elend zu entkommen. Dem will Grig Richters so schnell wie möglich ein Ende machen.

Auf seinem langen Weg hat er sehr viel Unterstützung erfahren und nicht nur durch die vielen Bekundungen auf seinem „Bulli“, sondern vor allem auch in Form von Zusagen einiger Stadtväter, mehrere Hundert Kinder aufzunehmen. Jedoch ist es bis dahin noch ein langer, bürokratischer Weg, Gesetze und Bestimmungen müssen eingehalten werden. Mit seiner Petition wendet er sich aber auch an alle anderen Staatsoberhäupter der UN Länder und bittet um die Rettung dieser Kinder, die keinen Botschafter für ihre Nöte mehr haben, seit ihre Eltern und Geschwister auf der Flucht umkamen oder von ihnen getrennt wurden. 

 

Hier ein kurzer Auszug aus seiner Website www.imarchforyou.org

 

„Mein Name ist Grig Richters. Ich bin ein Hamburger Filmemacher und gehe Eine Million Schritte um 1,000 Kinder aus den Flüchtlingslagern zu retten. Kommt Ihr mit?

Wir befinden uns in Mitten einer humanitären Krise. Laut der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR, waren Ende 2017 “über 68,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. 25,4 Millionen dieser Menschen sind Flüchtlinge, die vor Konflikten, Verfolgung oder schweren Menschenrechtsverletzungen aus ihrer Heimat flohen. Darunter fallen 19,9 Millionen Flüchtlinge unter das Mandat von UNHCR. Mehr als Hälfte der Flüchtlinge weltweit sind Kinder unter 18 Jahren.”

Wir müssen die elternlosen Kinder retten, die derzeit in Flüchtlingslagern auf europäischem Boden feststecken.

Viele dieser Kinder leben in Flüchtlingslagern, wie dem Camp Moria in Griechenland, unter schlimmsten Bedingungen. Das einzige was die Kinder wollen, ist ein normales Leben zu führen. Viele dieser Kinder haben ihre Familien im Krieg verloren und sind durch die Hölle gegangen, um nach Europa zu gelangen. Die Kinder werden in Lagern teilweise vergewaltigt oder misshandelt. Wie die BBC vor kurzem berichtete, sowie auch Freunde von mir, die derzeit in dem Camp arbeiten, versuchen sich einige der Kinder das Leben zu nehmen.

 

Unterschreibt den Brief

Meine Forderung richtet sich an alle Regierungen, aber vor allem an Deutschland, Frankreich, Kanada und Luxemburg: „ Bitte rettet die Flüchtlingskinder.” Aber meine Stimme allein ist nicht laut genug, und deshalb brauche ich eure Unterstützung. Ich bitte euch daher, die Petition zu unterschreiben und fleißig zu teilen. Ich werde die Petition bei mir haben, wenn ich die 27 Städte durchquere und hoffe, euch vor Ort zu treffen. Ich bin kein professioneller Läufer und brauche eure Hilfe, um die Distanz zu schaffen, sei es, dass ihr mich für ein paar Stunden begleitet.

 

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Fotonachweis: #Imarchforyou https://www.imarchforyou.org/


Videos

courtesy #Imarchforyou      https://www.imarchforyou.org/

Bee Food Wraps – Bienenwachstücher statt Plasitkfolie!

Bee Food Wraps – Bienenwachstücher statt Plasitkfolie!

Susanne Golzheim aus Oberjettingen war entsetzt, als sie eine Sendung über die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastik im Fernsehen sah. Kurzentschlossen begann die 40-jährige Wirtschaftsinformatikerin, die sich zu der Zeit in Elternzeit befand, ihren Haushalt umzustellen, Plastik durch nachhaltige Produkte zu ersetzen und sie fing an, selber Wachtücher zu entwickeln, die schon ihre Oma damals benutzte, um Lebensmittel frisch zu halten.

Keine fünf Monate später entwickelte sich daraus ihr eigenes Start-Up Unternehmen. Was als private Initiative für sich und ihre Freunde anfing, entwickelte sich schnell zum Verkaufsschlager.

„Bee Food Wraps“ nennt sie ihre Firma, bei der es mittlerweile auch andere nachhaltige, umweltfreundliche Haushaltsmittel und Pflegeprodukte zu kaufen gibt. Schnell hat sie mit ca. 30 Verkaufsstellen ihr Produkt auch in ganz Deuschland für Interessenten zugänglich gemacht.

In AmeriKa gibt es diese Varianten wohl schon länger, sind aber hierzulande nicht erhältlích. Außerdem hab ich bei meinen Recherchen festgestellt, dass einige Inhaltsstoffe, die in vielen Do-it-yourself-Videos verwendet werden, bei Susanne Golzheim nicht zur Anwendung kommen, da sie sich ganz auf gesundheitlich unbedenkliche und nachhaltige „Zutaten“ beschränkt. Das finden wir super!

Hier geht’s zu ihrer Website…

Beitrag: Patrizia Adamo
Quellen: Bee Food Wraps Website,
              Stuttgarter Zeitung


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Bildquelle: Bilder sind Eigentum der „Bee Food Wraps“


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Bee Food Wraps - Bienenwachstücher

Natürlich - Nachhaltig - Frischhalten Eine tolle Auswahl unserer Bienenwachstücher aus GOTS Bio-Baumwolle und Bienenwachs aus dem Schwarzwald.

Gepostet von Bee Food Wraps - Bienenwachstuch am Donnerstag, 3. Mai 2018
Gemeinnützige Stiftung „Blinde Kuh“

Gemeinnützige Stiftung „Blinde Kuh“

Stiftung „blindekuh“:

Die einleuchtende Idee dahinter

 

Die seit 1998 unter dem Namen Stiftung Blind-Liecht bestehende gemeinnützige Stiftung, die sich seit 2016 in Anlehnung an ihre Betriebe Stiftung blindekuh nennt fördert den Dialog und das gegenseitige Verständnis zwischen Sehenden und Nichtsehenden. Dazu entwickelt und unterstützt sie Projekte, die Arbeitsplätze für blinde und sehbehinderte Menschen schaffen. Die Stiftung blindekuh ist für diese Bevölkerungsgruppe eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen in der Schweiz. 

Das wichtigste Projekt, welches aus der Stiftung hervorging, ist das beliebte Dunkelrestaurant blindekuh mit Standorten in Zürich und Basel. Für dieses wegweisende Konzept wurde die Stiftung mehrfach weltweit ausgezeichnet.

 

Aber man kann nicht nur im Dunkeln essen – es gibt auch :

 

Bildung im Dunkeln:

Sehen Sie sich in einem anderen Licht

 

Erleben Sie Verhalten, Interaktion und Kommunikation in einem anderen Licht: im Dunkeln. Die Dunkelheit bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich selber neu kennen zu lernen. Für Firmen, Institutionen, Verwaltungen und Schulen bieten wir ein vielfältiges Kursprogramm an.

Dabei stellen wir die Module individuell nach Ihren Wünschen zusammen. Geführt werden die Bildungsveranstaltungen von erfahrenen Kursleitern.

 

Für Bildungsveranstalter

Die blindekuh kann auch von externen Bildungsveranstalter genutzt werden. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir informieren Sie gerne über Möglichkeiten und Konditionen.

Telefon 044 421 50 50