Der Betrieb des Flughafens hat Auswirkungen auf die Umwelt. Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) kann in unterschiedlichem Maße dazu beitragen, Lärm, Treibhausgase, Energieverbrauch und Abfälle zu reduzieren sowie angrenzende Gewässer und die biologische Vielfalt zu schützen. Wo wir Einfluss nehmen können, verringern wir unsere Umweltbelastungen konsequent. Die FSG hat dazu den Umweltschutz als strategisches Unternehmensziel verankert. Unsere Umweltpolitik als Teil des fairport-Kodex gilt verbindlich für alle Mitarbeiter. Mit unserem nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme) geprüften Umweltmanagementsystem steuern und verbessern wir unsere betrieblichen Umweltleistungen.

Alle Daten und Fakten zur Umweltarbeit der Flughafengesellschaft sowie unsere Ziele für die Zukunft gibt es im aktuellen Bericht. Er beinhaltet auch unsere Umwelterklärung, die nach den strengen Kriterien von EMAS geprüft ist.

Dranbleiben. Bericht 2017.

 

Wer es ganz genau wissen will, nimmt an einer „Nachhaltigkeit am Airport“-Führung teil. Dort kann man hautnah miterleben, wie der Flughafen im Lärm- und Klimaschutz oder mit seinem Energiemanagement aktiv ist.

Flughafenführungen

 

Bis 2050 klimaneutral

„Ihre Treibhausgasemissionen will die Flughafengesellschaft bis 2030 im Vergleich zu 1990 halbieren. Bis 2050 soll der Flughafen Stuttgart klimaneutral betrieben werden.“

Mit dem internationalen Klimaabkommen will die Weltgemeinschaft die durch Treibhausgase verursachte Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad und möglichst sogar auf 1,5 Grad begrenzen. Der Flughafen Stuttgart sieht sich in der Verantwortung, seine CO2-Bilanz weiter zu verbessern, denn wie fast jedes Unternehmen verursacht auch der Airport-Betrieb Emissionen, die zum Klimawandel beitragen.

Zwei Reduktionsziele geben den Kurs am Flughafen Stuttgart in Sachen Klimaschutz vor: Ihre Treibhausgasemissionen will die Flughafengesellschaft bis 2030 im Vergleich zu 1990 halbieren. Bis 2050 soll der Flughafen Stuttgart klimaneutral betrieben werden.

Das anspruchsvolle Vorhaben soll durch neue Effizienz- und Reduktionsprojekte auf dem eigenen Gelände umgesetzt werden. Um den Ausstoß von CO2 zu vermeiden und Energie zu sparen, vergrößert der Flughafen zum Beispiel kontinuierlich seine Elektro-Fahrzeugflotte und achtet als Bauherr auf einen hohen Standard bei der Energieeffizienz von Neubauten. Damit der Flughafen Stuttgart bis 2050 klimaneutral sein kann, muss sich technologisch aber noch etwas tun. Der Flughafen setzt darauf, dass die nächsten 30 Jahre Innovationen zum Beispiel für eine ergiebigere Energieproduktion in Solaranlagen und bessere Speichermöglichkeiten hervorbringen werden.