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                                                                 Bildquelle: Joachim E. Röttgers

Vor neun Jahren gründete Sina Trinkwalder das erste ökosoziale Textilunternehmen Deuschlands.

Eine beeindruckende Begegnung mit einem Obdachlosen, bewegte Sina damals, kurzentschlossen, ihr privilegiertes Leben als erfolgreiche Geschäftführerin einer Werbeagentur an den Nagel zu hängen und stattdessen Manomama zu gründen. Eine Firma, die heute 150 Mitarbeiter aus allen sozialen Schichten beschäftigt: Langzeitarbeitslose, Migranten, Ältere, Alleinerziehende, Leute mit Handicap – zu  Stundenlöhnen, die deutlich über dem Mindestlohn liegen und mit familiär-sozial verträglichen Arbeitszeitmodellen.

Der öko-soziale Gedanke hört hier jedoch bei Weitem nicht auf – im Gegenteil:  Sie produzieren und verkaufen nur Textilien, die keine schädlichen Chemikalien enthalten. Größten Wert legen sie auf Transparenz, Fairness, Nachhaltigkeit und den respektvollen Umgang mit Mensch und Umwelt und verstehen sich als eine ressourcenschonende und menschenfreundliche Textilmanufaktur.

Jahre später, wieder getriggert durch eine neue, beeindruckende Begegnung mit einem Obdachlosen, rief Sina ihr neustes Projekt ins Leben: Die BrichBag.

Der Kauf dieser, aus Verschnittresten einer Markiesenfirma hergestellten Upcycling-Produkte, ermöglicht  Obdachlosen direkte Unterstützung durch  Obdachlosenrucksäcke, die mit nützlichen Produkten gefüllt sind. Dieses Projekt soll auf der Straße lebenden Menschen helfen, wieder in ein ‘normales’ Leben zurückzufinden.

Hier sind die Links zu den verschiedenen Websites:
https://www.manomama.de/wir-ueber-uns
https://www.brichbag.de/

Ein weiterer Beitrag (2015) der Wochenzeitung, zeigt, wie Sina ihre Mitarbeiter über den Profit stellt.

Text verfasst und recherchiert von Patrizia Adamo