Wann: 4. und 5. November 2018
Wo: Berlin im Bundesumweltministerium
Bewerbungszeitraum: 11. September bis 21. Oktober 2018

Am 4. und 5. November 2018 findet Code4Green: 1st BMU Sustainability Hack, der erste vom BMU veranstaltete Hackathon zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit statt. 24 Stunden lang können mehrere Teams Prototypen für digitale Geschäftsmodelle entwickeln.

Dazu stellt das BMU öffentliche und nichtöffentliche Umweltdaten sowie Daten aus der Wirtschaft zur Verfügung, mit denen innovative Lösungen gefunden werden können. Zusätzlich steht während des gesamten Hackathons ein Experten- und Expertinnenteam bereit, das den Teilnehmerinen und Teilnehmern bei der Entwicklung ihrer Ideen zur Seite hilft.

 

 

An die Bewerber:

24 Stunden lang hast du die Möglichkeit, gemeinsam im Team Prototypen für digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dazu stellen wir dir öffentliche und nichtöffentliche Umweltdaten sowie Daten aus der Wirtschaft zur Verfügung, mit denen du innovative Lösungen entwickeln kannst.

Unterstützt wirst du während des gesamten Hackathons von einem Experten- und Expertinnenteam, das dir bei der Entwicklung deiner Ideen zur Seite steht.

 

Wer kann sich bewerben?

Wir sind auf der Suche nach Young Professionals, Innovatorinnen und Innovatoren, Forscherinnen und Forschern, Start-Ups, Entwicklerinnen und Entwicklern sowie Programmiererinnen und Programmierern ab 18 Jahren, die mit ihren Ideen die Welt ein Stück nachhaltiger gestalten möchten.

Du kannst dich als Project Ownerin oder Project Owner mit deiner konkreten Idee für eines der beiden Themen bewerben. Dazu sind keine Programmierkenntnisse vorzuweisen – was zählt ist deine Projektidee zum Thema Umweltschutz.

Du kannst aber auch als Coderin oder Coder, Entwicklerin oder Entwickler, Designerin oder Designer am Hackathon teilnehmen. In dieser Rolle hilfst du Project Ownerinnen und Owner dabei, ihre Ideen technisch umzusetzen.

Teams mit 5 bis 7 Personen arbeiten zusammen an einer Projektidee.

Du kannst dich im Bewerbungsprozess als einzelner Teilnehmer beziehungsweise als einzelne Teilnehmerin registrieren und wirst dann in einem Matching-Prozess mit anderen Bewerberinnen und Bewerbern in ein Team eingeteilt.

Du hast aber auch die Möglichkeit, dich mit einem bestehenden Team mit bis zu maximal 5 Personen für den Hackathon zu bewerben. Genaueres zur Teambewerbung erfährst du in unseren FAQ.

 

 

Die Herausforderung

Du kannst an Ideen an einer von zwei umweltpolitischen Herausforderungen arbeiten:

Thema 1: Ressourceneffizienz: Stärkung der Kreislaufwirtschaft

Abfall wird zunehmend als wertvolle Ressource erkannt, aus der immer noch Schätze zu heben sind. Durch konsequentere Trennung und Vorbehandlung, durch Recycling und energetische Nutzung sollen im Abfall gebundene (Wert-)Stoffe vollständig genutzt und umwelt- und klimaschädliche Wirkungen vermieden werden.

Gesucht sind innovative, datengetriebene Lösungen, die einen Beitrag zur Zielerreichung bieten und neue Geschäftsmodelle in der Kreislaufwirtschaft ermöglichen. Dabei können beispielhaft folgende Fragestellungen bearbeitet werden:

  • Wie lassen sich Recyclingquoten und der Einsatz von recycelten Materialien bei der Herstellung neuer Produkte erhöhen?
  • Wie kann der Lebenszyklus von Produkten verlängert werden?
  • Wie können Product-As-a-Service Modelle am Market verbreitet werden?
  • Wie lässt sich die Nutzungsintensität von Konsumgütern durch Kollaborationsplattformen verbessern

 

Thema 2: Beitrag zur Luftreinhaltung/Emissionsreduktion in der Stadt

Luftschadstoffe haben negative Folgen auf die menschliche Gesundheit, Ökosysteme und Materialien und verursachen erhebliche ökonomische Schäden. Durch strengere Grenzwerte ist die Luftverschmutzung in den letzten Jahrzehnten teils deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig verursachen menschliche Aktivitäten besonders in Städten nach wie vor erhebliche schädliche Emissionen. Hauptquellen sind Energieverbrauch, Straßenverkehr, Landwirtschaft und die Produktion von Gütern. Die Umweltpolitik verfolgt daher das Ziel, Luftschadstoffe, Lärm- und Lichtverschmutzung und die Emission von Strahlung und Wärme durch Verkehr, Wohnen, Industrie und so weiter zu reduzieren.

Gesucht sind innovative, datengetriebene Lösungen die einen Beitrag zur Zielerreichung und damit zur Steigerung der Lebensqualität insbesondere in Städten leisten. Dabei können beispielhaft folgende Fragestellungen beantwortet werden:

  • Wie kann die Feinstaubbelastung in der Luft in Städten auch außerhalb des Verkehrssektors reduziert werden?
  • Wie können Menschen, Tiere und Pflanzen vor den negativen Effekten der Lichtverschmutzung geschützt werden?
  • Wie kann Lärmbelastung in Städten gesenkt werden?
  • Wie kann die Wärmestrahlung durch die Nutzung von Abwärme verringert werden?

 

Mehr Infos zum genauen Ablauf und Bewerbungsverfahren gibt’s hier…