Halle. Das Krokoseum mitten in der Stadt. Begegnungsstätte und Zufluchtsort für Kinder. Hier treffen sich Mädchen und Jungen, die nicht nach Hause wollen oder dürfen, die sich allein fühlen, die einsam sind – für die das Krokoseum ein Zuhause ist.

 

„Meist kommen hier Kinder an, die hungrig sind, sich nicht verstanden fühlen, Sorgen in der Schule und Zuhause haben“, erzählt Susanna Kovacz (30), selbst Mutter eines Sohnes (1) und Gründerin der Einrichtung. Im Krokoseum wird ihnen geholfen. Manchen einfach nur mit einem netten Wort, einer tröstenden Umarmung oder einer warmen Mahlzeit.
Die Kinder kommen aus zerrütteten Familien, kennen Aggression, Alkoholmissbrauch und Arbeitslosigkeit. Die Einrichtung ist für die Jungen und Mädchen zwischen 3 und 12 Jahren oft der einzige Zufluchtsort.
Gerne würde Susanna Kovacz den Kindern ein bisschen mehr bieten, einen Ausflug ab und zu vielleicht. Denn für ihre Schützlinge wäre es das Größte, einmal in ihrem Leben in einen Zoo zu gehen. Doch leider fehlt für solche Unternehmungen das Geld.
Ein weiterer großer Wunsch ist es, den Kindern jeden Tag eine warme Mahlzeit zu bieten. Bislang findet nur jeden Donnerstag der „Kinderfreitisch“ statt. Kinder und Betreuer kochen zusammen, es wird gemeinsam gegessen und den Kindern gesunde Ernährung und Tischmanieren beigebracht. Für die meisten Kinder ist das die einzige vollwertige Nahrung der Woche. Meist erhalten sie von ihren Eltern gerade mal einen Euro, um sich für den Tag zu Essen zu kaufen. Da fällt es nicht schwer den einen Euro für Süßigkeiten statt für gesunde Nahrung auszugeben.
Einrichtungen wie das Krokoseum bieten vielen Kindern eine Perspektive und geben ihnen Hoffnung auf ein geregeltes Leben.
weitere Informationen und Spendeninfo: hier
Krokoseum Homepage

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